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Donnerstag, Juli 02, 2009

Uschi Obermaier

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Mittwoch, Juli 01, 2009

Megan Fox: Der Angelina-Fluch

Für viele Frauen wäre es das ultimative Kompliment, würde man sie mit Angelina Jolie vergleichen - tagelanges glückliches Dauergrinsen inklusive. Doch Hollywood-Hottie und Transformers-Star Megan Fox empfindet es als Fluch. Ist schon klar, warum Menschen und Medien darauf kommen: Die langen dunklen Haare, ihre auffälligen Tattoos, die rassigen Züge, der volle Mund und die Mörder-Figur... So was sieht man selbst im beautyverwöhnten Hollywood nicht oft. Und wenn die Betreffende sich dann auch noch einen Namen als sexy Action-Heldin macht, liegt der Gedanke an Angelina nicht fern. Trotzdem und obwohl sie die erfolgreiche Kollegin sehr bewundert, ist für Megan der Vergleich "eher ein Fluch als ein Geschenk," wie sie erst kürzlich wieder im Gespräch mit "Life&Style" betonte.
Sexiest Woman AliveAuch der offizielle Status als "Sexiest Woman Alive" (Platz eins 2008, Platz zwei 2009) bedeutet ihr nicht viel, selbst wenn sie ihn als Kompliment versteht. Netterweise tut die 23-Jährige nicht so, als ob ihr ihr Aussehen keine Vorteile verschaffen würde - sie nimmt es sogar mit Humor: "Niemand hat hohe Ansprüche an mich. Wenn ich einen Film drehe, ist jeder begeistert, selbst wenn er nur durchschnittlich ist - von mir erwartet man ja sowieso nichts", so die Schauspielerin im selben Interview.
Gaaanz unschuldig ist die Schöne mit den irischen, französischen und indianischen Vorfahren daran nicht. Schließlich präsentiert sie sich bevorzugt in supersexy Posen und Outfits - egal ob auf dem roten Teppich, bei Fotoshootings oder auf Magazin-Covern. Und warum auch nicht? Der Sprung ins Charakterfach scheint bei Megan vorerst nicht auf dem Plan zu stehen, sie ist nun mal jung und strahlend und der Karriere (erst als Model und nun als Darstellerin) hat es bislang auch nicht geschadet. Dass ihr in "Transformers" eher der Part des "Dekoweibchens" zufällt, als der der starken Frau, nimmt sie eben in Kauf. Und wer weiß, was sich aus dem dadurch erworbenen Bekanntheitsgrad alles noch schnitzen lässt.
Früh übt sich...Angefangen hat die Schauspielerei schon im zarten Alter von fünf Jahren, als sie ersten Theater- und Tanz-Unterricht nahm. 15 war sie bei ihrem Filmdebüt, einer kleinen Rolle im Family-Movie "Ferien unter Palmen" mit den berühmten Olsen-Zwillingen. Es folgte ein Dauerpart in einer TV-Serie, weitere TV-Aufträge und zwischendrin eine Nebenrolle im Lindsay-Lohan-Film "Bekenntnisse einer Highschool Diva". Der große Coup gelang ihr 2007 mit "Transformers": "Diese Filmreihe hat mir alle Türen geöffnet und schenkte mir eine Menge unverdienten Erfolg. Ich bin sehr, sehr glücklich ein Teil dieser Filme zu sein, und wenn man mich für einen dritten Teil haben wollen würde, wäre ich dabei." So Megan laut Gala.de - und wir sind uns doch sehr sicher, dass Regisseur Michael Bay und Kollege Shia LaBoeuf nach zwei Blockbustern beim dritten nicht auf ihr Anziehungspotential verzichten werden wollen.
Megans neue FilmeAuch sonst bleibt Megan wohl kaum arbeitslos: Im Oktober werden wir sie in "Jennifers Body" als besessenen Cheerleader (!) mit mörderischen Ambitionen erleben dürfen, im Dreh ist ein weiterer Horrorthriller mit John Malkovich und noch mehr Rollen stehen an. Viele Gelegenheiten, sich auf der Leinwand und beim internationalen Publikum zu profilieren und den "Angelina-Fluch" loszuwerden...
Ungern SingleAuch in Sachen Liebe ist Megan auf der Suche, nachdem sie sich Anfang des Jahres von "Beverly Hills 90201"-Darsteller Brian Austin Green getrennt hat. Denn Single ist sie nicht so gerne, wie sie gegenüber "Bang Showbiz" verriet: "...es ist angsteinflößend. Ich suche nach einem Typ, der ehrlich und witzig ist...ich bin für alles offen." Eines muss ihr Zukünftiger allerdings auch sein: tierlieb. Denn Megan ist stolze Besitzerin eines kleinen Zoos. Zwar hat sie sich bei einem kürzlichen Umzug (sie wohnt in L.A.) schweren Herzens von ihrem Hausschwein getrennt, doch es bleiben immer noch fünf Hunde, ein Eichkätzchen, zwei Vögel und eine Katze. Ach ja, und für Twens hat Miss Fox auch wenig übrig, ein Typ in den Dreißigern wäre eher ihr Fall. Also Jungs, wenn das alles auf Euch zutrifft - versucht Euer Glück! Für alle anderen hier noch ein Megan-Clip vom Bikini-Fotoshooting mit dem Magazin "GQ" zum Schwärmen und Träumen (jetzt ansehen) und noch einer zum Lachen von ihrem erfreulich selbstironischen Gastauftritt in der Comedy-Serie "Two and a half men" (Film ab).
Viel Spaß beim Gucken!
de.movies.yahoo.com
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Liebe ist...

...wenn es beim ersten Blickkontakt funkt? Falsch - genauso wie einige andere Love-Legenden. Wir räumen mit den fünf größten Irrtümern auf.
Alle sehnen sich danach, viele haben sie, viele hoffen, sie endlich zu treffen: die große Liebe. Eins ist sicher: Mann (und Frau) hat mehr Chancen, DEN Partner zu finden und zu behalten, wenn in Sachen Vorurteile und Liebesmythen aufgeräumt wird. Wäre doch schade, wenn man einem tollen Typen oder einer charmanten Frau keine zweite Chance gibt, nur weil die Welt sich nicht gleich bei der ersten Begegnung schneller dreht. Denn das ist schon der erste der fünf großen Liebes-Irrtümer, denen der Diplom-Psychologe und Single-Coach Markus Ernst von der Online-Partneragentur Parship auf den Grund geht.
Gleich und gleich gesellt sich gernNein, Sie müssen nicht den gleichen Lieblingsfilm, dasselbe
Leibgericht etc. haben, damit eine Beziehung Erfolgssaussichten hat. Ein guter Mix aus Gemeinsamkeiten und Gegensätzen ist vielmehr entscheidend. Ein ähnliches Bildungsniveau, eine verwandte Attraktivität sowie weitgehend übereinstimmende Wertvorstellungen und Lebensziele sind natürlich verbindend und eine tragfähige Basis, wie Untersuchungen ergeben haben. Doch in anderen Bereichen ist es O.K. - oder sogar von Vorteil - wenn sie anders tickt als er. Schon wenn's um was Banales wie das Verhalten in Stresssituationen geht, ist es hilfreich, wenn nicht beide zum Ausflippen neigen, sondern einer den besonneneren Part spielen kann.
Kein Streit = perfekte Beziehung
Stimmt auch nicht. Mal abgesehen davon, dass es doch langweilig wäre, immer und ewig der gleichen Meinung zu sein, ist es beziehungstechnisch auch nicht wirklich gesund. Denn wir sind nun mal Individuen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Ansichten. Und die sollten ab und zu per Diskussion oder in Form einer konstruktiven Auseinandersetzung ausgetauscht werden. Das zeigt, dass man seinen Partner ernst nimmt und sich mit seiner Gedankenwelt auseinandersetzt. Für langfristige Harmonie ist es essentiell, dass ein Paar mit Streit umgehen, Kompromisse finden und zu Lösungen gelangen kann.
Es muss Liebe auf den ersten Blick sein
Muss es nicht. Zwar ist es schön, wenn beide beim ersten Blickkontakt schon wissen, dass dies der Mann/die Frau fürs Leben ist, doch der Regelfall ist das nicht. Schließlich ist der "zweite Blick" eigentlich auch viel wichtiger. Denn erst nach dem einen oder anderen Gespräch kann man einigermaßen beurteilen, ob einem das Gegenüber, sein Verhalten, seine Einstellung und sein Charakter gefällt.Wer sich liebt, muss treu seinGrundsätzlich keine schlechte Idee
Fragt sich nur, wo das Untreusein beginnt. Manche geraten schon in Rage, wenn der Partner fremdflirtet oder jemandem hinterherschaut. Wenn das so ist, sollte man das baldmöglichst offen ansprechen, dann kann der andere sich darauf einstellen - oder klarstellen, warum er oder sie dazu eine andere Einstellung hat. Geht es tatsächlich um körperlichen Kontakt, kann kaum darüber hinweggegangen werden. Abgesehen von der massiven Verletzung des Vertrauens, ist so eine Affäre meist auch ein klares Zeichen, dass etwas in der eigenen Beziehung nicht stimmt. Wem es gelingt, zu verzeihen, kann aus der Krise dann vielleicht auch eine zweite Chance für die Liebe machen.
Liebende verstehen sich wortlos
Schön wär's - und manchmal klappt es auch, wenn man sich lang genug kennt und aufmerksam bleibt. Doch ein Ablesen der Wünsche von den Augen sollte man von den allermeisten Menschen nicht verlangen. Für den Bestand und die Qualität einer Beziehung ist es absolut notwendig, zu kommunizieren - über Sehnsüchte, Probleme, Gefühle und Zukunftspläne. Heißt aber nicht, dass man sich nur mitteilen muss. Mindestens ebenso wichtig ist das Zuhören und Verstehenwollen.
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Bundesliga - Bayern-Star Zé Roberto zum HSV?

Bahn sich da der nächste Transfer-Hammer an? Nach Angaben der "Bild" ist sich der Hamburger SV angeblich mit Bayern-Ass Zé Roberto einig. Demnach erhalte der Brasilianer einen Zweijahresvertrag. Die Münchner wollten mit dem 34-Jährigen nur für eine weitere Saison verlängern.
Zé Robertos Kontrakt beim deutschen Rekordmeister läuft am 30. Juni 2009 aus. Laut "Bild" soll der Deal mit dem 85-fachen Nationalspieler in den kommenden Tagen fix gemacht werden.
Ein Transfer-Coup dieser Kategorie würde den Hanseaten nach den "Chaos-Tagen" mit den Querelen in der Führungsetage und dem daraus resultierenden Abgang von Sportchef Dietmar Beiersdorfer eine kleine Verschnaufpause verschaffen.

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Oschersleben - Doppel-Europameister fährt WTCC

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft bekommt prominenten Zuwachs. Doppel-Europameister Michel Nykjær fährt beim Rennen in Oschersleben für Chevrolet Motorsport Dänemark. "Ich kann nur schwer glauben, dass ich bei einem WTCC-Rennen dabei sein darf", freute sich Nykjær.
2007 gewann Nykjær die ETCC mit einem SEAT Leon. Zudem triumphierte er im letzten Jahr beim Rennen am Salzburgring in einem Chevrolet Lacetti.
"Unser Ziel ist es, mit den besten Privatfahrern zu konkurrieren. Außerdem hoffen wir, dass wir nach unserem Einsatz in Oschersleben komplett in die WTCC einsteigen", so Team-Manager Kent Bo Steffensen.
Chevrolet Motorsport Denmark fährt in dieser Saison die Dänische Tourenwagen-Meisterschaft mit seinen Piloten Michel Nykjær und Henrik Lundgaard, die momentan auf den Plätzen zwei und drei hinter James Thompson liegen.

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Trauerfeier in Neverland für Michael Jackson

Los Angeles (dpa) - Fans von Michael Jackson werden auf dessen kalifornischer Neverland Ranch von dem Popstar Abschied nehmen. Genau eine Woche nach dem Tod des Sängers soll Jacksons Leiche am Donnerstag in das rund 200 Kilometer von Los Angeles entfernte Anwesen nahe Santa Barbara gebracht werden. Am Freitag soll dann die Öffentlichkeit Gelegenheit haben, den aufgebahrten Leichnam zu sehen, berichtete der US-Sender CNN. Für Sonntag sei eine Trauerfeier im Kreis der Familie geplant, hieß es weiter. Über den Beisetzungsort wurde zunächst nichts bekannt.
Unterdessen machten weitere Hinweise auf möglichen Medikamentenmissbrauch Jacksons Schlagzeilen. In Michael Jacksons Villa sei ein starkes Betäubungsmittel sichergestellt worden, berichtete der Internetdienst TMZ unter Berufung auf nicht näher genannte Insider. Die Ermittler hätten das Narkotikum Propofol in dem Haus in Bel Air gefunden.
Eine Krankenschwester, die im Januar Jacksons Kinder behandelt hatte, sagte dem Sender CNN, der Popstar habe sie um ein starkes Schlafmittel gebeten. Sie habe es jedoch abgelehnt, ihm die verschreibungspflichtige Medizin zu besorgen, versicherte Cherilyn Lee. Sie habe ihn vielmehr gewarnt, dass das Mittel gefährlich sei und er möglicherweise nicht mehr aufwachen würde. Vier Tage vor Jacksons Tod habe ein Mitarbeiter des Sängers angerufen und ihr geschildert, dass Jackson über eine kalte und eine heiße Körperhälfte klagte. Sie habe sofort dazu geraten, ein Krankenhaus aufzusuchen, sagte Lee.
Die offizielle Obduktion am vorigen Freitag war ohne endgültiges Ergebnis geblieben. Das Ergebnis toxikologischer Untersuchungen wurde erst in mehrere Wochen erwartet. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat.
Ein Testament des «King of Pop» aus dem Jahr 2002 wurde am Dienstag zur Prüfung bei einem Gericht vorgelegt. Zunächst hatten seine Eltern Joe und Katherine behauptet, ihr Sohn habe kein gültiges Testament hinterlassen. Ein früherer Berater des Popstars befand sich im Besitz der Papiere. Familienanwalt Londell McMillan gab über Jacksons letzten Willen aber nichts preis. Dem «Wall Street Journal» zufolge wollte Jackson sein Vermögen zwischen seiner Mutter, seinen drei Kindern und sozialen Einrichtungen aufteilen. Der Vater und seine beiden ehemaligen Ehefrauen sind in dem Papier offenbar nicht bedacht.
Mit einem Tanz- und Gesangsmarathon nahmen Tausende Fans am Dienstag in New York von ihrem Idol Abschied. In dem legendären Apollo-Theater, wo der junge Sänger zu Beginn seiner Karriere gemeinsam mit seinen Brüdern aufgetreten war, gingen um 17.26 Uhr kurz die Lichter aus. Die Schweigeminute fand zur der Uhrzeit statt, zu der der Sänger am vorigen Donnerstag von den Ärzten in Los Angeles für tot erklärt worden war.
Berichte, die Jacksons Vaterschaft anzweifelten, sorgten am Dienstag für weiteres Aufsehen. Der Internetdienst Usmagazine.com meldete unter Berufung auf mehrere Quellen, dass nicht der Popstar, sondern sein früherer Hautarzt Arnold Klein der biologische Vater der Kinder Prince (12) und Paris (11) sei. Ihre Mutter Debbie Rowe, die bei Klein als Praxishelferin arbeitete, und der Samenspender hätten einen Stillschweigevertrag unterschrieben, damit die Wahrheit nie ans Licht kommen würde, hieß es. Klein lehnte es ab, auf diese Behauptungen einzugehen.
Rowe wies unterdessen einen Bericht des Internetdienstes tmz.com zurück, dass sie nicht die leibliche Mutter ist, sondern befruchtete fremde Eizellen ausgetragen habe. Diese Gerüchte seien «besonders verletzend und heimtückisch», teilte Rowe durch ihre Anwältin Marta Almli mit. Über die Mutter von Jacksons jüngstem Kind, Blanket (7), gibt es keine Angaben.
Derzeit befinden sich die Kinder in der Obhut ihrer Großmutter. Katherine Jackson (79) hatte am Montag vorübergehend die Vormundschaft für die drei Enkel zugesprochen bekommen. Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 6. Juli angesetzt. Rowe (50) erwägt nach Angaben ihres Anwalts, das Sorgerecht für die beiden älteren Kinder zu beantragen.
In dem hügeligen Hinterland von Santa Barbara, wo viele Landwirte und Weinbauern leben, rüstete man sich unterdessen auf einen Ansturm von Fans auf Jacksons Neverland Ranch. Per Autokolonne mit 30 Fahrzeugen werde die Leiche des Sängers am Donnerstag von Los Angeles nach Neverland gebracht, brachte tmz.com in Erfahrung. Jackson hatte das Gelände 1988 für 30 Millionen Dollar gekauft und es nach dem Nimmerland seines Märchen-Idols Peter Pan «Neverland» benannt. Mit einer Fläche von mehr als zehn Quadratkilometern ist das Anwesen etwa fünfmal so groß wie das Fürstentum Monaco. 2006 schloss er Teile der Ranch, zwei Jahre später übertrug er den Landsitz für rund 35 Millionen Dollar einer Investment-Firma, an der er selbst Anteile hielt.
Neverland-Investor Thomas J. Barrack wandte sich am Dienstag an die Einwohner des Bezirks Santa Barbara mit der Bitte, Jacksons Familie, Freunde und Fans mit «Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Toleranz» zu empfangen. Polizei und andere Behörden würden über Vorkehrungen beraten, um den Andrang von Besuchern und das erwartete Verkehrschaos in den Griff zu bekommen, berichtete die «Los Angeles Times».
Jacksons Geburtsstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana hat sich als letzte Ruhestätte für den Sänger angeboten. Bürgermeister Rudy Clay ließ Jacksons Familie wissen, dass er für «Indianas liebsten Sohn und den größten Entertainer aller Zeiten» ein denkwürdiges Begräbnis auf die Beine stellen würde, berichtete der Sender CNN.

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Jackos Beerdigung - Business as usual?

So bizarr Michael Jacksons Leben in vielen Momenten war, so bizarr ist nun auch das Tauziehen um seine Leiche. Wo soll der King of Pop seine letzte Ruhestätte finden? Unter welchem Glauben soll er beerdigt werden? Ist überhaupt bekannt, welcher Religion sich Michael Jackson zugehörig fühlte? Wer darf an der Trauerfeier teilnehmen? Familienoberhaupt Joseph Jackson hat die Planung in die Hand genommen. Doch vom leise Servus sagen, hält Michaels Dad offenbar nicht viel. Die Feierlichkeiten sollen die Beisetzung von Lady Di und Elvis Presley toppen. Eine Million Trauergäste werden erwartet. Eine weltweite Übertragung im Fernsehen wird die Beerdigung zu einem Happening machen. Hätte Joe Jackson die Genehmigung bekommen, er hätte seinen Sohn vermutlich mit großem Tamtam auf der Neverland Ranch begraben. Eine Beisetzung auf privatem Grund ist allerdings nicht erlaubt und so geht die Suche weiter. Der Forest Lawn Memorial Park über den Hügeln Hollywoods wäre eine Option. Jacko läge dann neben Clark Gable und Humphrey Bogart. Eine Gesellschaft, die dem King of Pop sicherlich gefallen hätte. Doch um den letzten Willen des Moonwalk-Meisters geht es scheinbar nicht. Es drängt sich der Gedanke auf, die meisten Beteiligten nutzten Jackos Tod als Instrument zum Selbstmarketing. Allen voran Papa Jackson. Auf der Pressekonferenz am Montag verkündete der knapp 80-Jährige erstmal seelenruhig die Gründung seiner eigenen Plattenfirma. Als würde so etwas die Fans in Stunden tiefster Trauer interessieren. Auch seine Äußerungen "es sei hart, den größten Superstar der Welt" (und nicht etwa seinen Sohn) zu verlieren, irritierte viele. Hoffen wir, dass die Fans die Beisetzung ihres Idols zu einem würdevollen Ereignis machen. Das Begräbnis des King Of Pop darf nicht in einen Megaevent ausarten, bei dem Businesskärtchen getauscht werden und abgehalfterte Stars ihre hastig aufgenommene Tribute-Singles vorstellen...
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